Digitalisierung – aber wie?

Um zu verstehen, wie digitale Transformation gelingen kann, beginnt man am besten mit einer Frage:

WAS IST EIGENTLICH DIGITALISIERUNG?

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Quelle: iStock

Dabei hilft die englische Bezeichnung: digital business transformation. Daraus lassen sich leichter die Ziele ableiten – das Nutzen neuer Geschäftschancen und Umsetzen neuer Geschäftsmodelle.

Digitalisierung dient zur technischen und funktionalen Nutzenorientierung. Sie wirkt als Leistungsverstärker der Kernkompetenzen.

DAS SOLLTEN SIE BEI DER UMSETZUNG IHRER PROJEKTE BERÜCKSICHTIGEN:

Die Bereitschaft, umfassende und grundlegende Änderungen vornehmen zu wollen, ist am wichtigsten. Und sie beginnt bei Ihnen persönlich!

Eine digitale Transformation erfordert erhebliche Investitionen – in neue IT-Strukturen und in die fachliche Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter. Sie fordert eine starke und zugleich integrative Führung.

Bei der Umsetzung sollten Sie auf einen strukturierten Verlauf Ihrer digitalen Strategie achten. Es gibt zahlreiche Methoden und Tools. Achten Sie darauf, dass die gewählte Methode Ihre aktuellen Stärken hervorhebt und Schwächen soweit wie möglich beseitigt. Aber vor allem sollte die Flexibilität der Unternehmenskultur gefördert werden.

METHODEN-STRUKTUR:
ANALYSIEREN, PLANEN, UMSETZEN, PRÜFEN

Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation. Ich empfehle Ihnen diese Phase mit der Konzeption zu beenden. Dies dient zur Kontrolle der Kosten. Erstellen Sie am besten eine Matrix über die wichtigsten Ziele und benötigen Ressourcen.

Erst danach folgt die eigentliche Planung. Sie hilft Ihnen Fehler schneller zu entdecken und entsprechend gegensteuern zu können. Die Priorisierung und Kommunikation der gesetzten Ziele sollte unbedingt beachtet werden.

Versuchen Sie bei der Auswahl der IT-Tools und Plattformen immer flexibel zu bleiben. Denn die Entwicklung verläuft rasant.

Um eine kundenorientierte Umsetzung, d. h. Anwenderfreundlichkeit und optimale Nutzungsorientierung zu gewährleisten, sollten sie in jeder Phase auf Ihre Kunden zugehen. Nutzen Sie Fehler als Chance zu neuen Anstößen und sprechen Sie den Verantwortlichen und den Projektmitgliedern Mut zu.

Die Steuerung ist zurzeit die wichtigste Stellschraube, da ständig neue Technologien den Markt überfluten. Das bedeutet fast täglich: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Damit Ihre Mitarbeiter dies einordnen können und schätzen lernen, sollten Sie sie in die Lage versetzen, eigenständig Fehlentwicklungen zu erkennen. Und Sie sollten Ihnen vor allem einen Handlungsfreiraum für Korrekturen schaffen.

MÖGLICHE DIGITALISIERUNGSOPTIONEN

Die besten Ansatzpunkte entwickeln Sie mit Ihren langjährigen Bestandskunden, die Sie in der Regel gerne bei der Entwicklung unterstützen:

  • Automatisierte Prozesse
  • Vernetzung / Kombination aus Produkt und Software
  • Vernetzung des gesamten Prozesses: Hersteller – Lieferant – Kunde
  • Produktlebenszyklus nahtlos zusammensetzen
  • Digitalisierte Kennzahlensysteme
  • Online Shop
  • Social Media nutzen
  • Multi- oder Omnichannel-Möglichkeiten nutzen
  • Big Data / Mega Data – Datenmanagement
  • Cloud Services
  • Hybride Geschäftsmodelle

TIPP

Veränderung erzeugt oft Widerstand, aber wenn Sie eine Aufbruchsstimmung erzeugen, wird diese bald positive Erwartungen wachsen lassen. So überwinden Sie anfängliche Schwierigkeiten, die oft nur durch Ängste entstehen.

In der Regel sollten Sie als mittelständiges Unternehmen bereits in den ersten 1-2 Monaten eine Änderung erkennen. Nur Mut!

Autor: Yanet Quintana | LAOS GmbH

 

Ein Kommentar zu “Digitalisierung – aber wie?

  1. Um Digitalisierung wirklich schnell und erfolgreich umsetzen zu können ist aus meiner Sicht eine feste Abteilung notwendig, da sonst die Gefahr besteht, dass der Fortschritt so langsam ist, sodass er nach einer Zeit fast schon wieder veraltet ist…

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