Das wünschen Start-ups sich von der Politik

Die Start-up-Politik dieser Legislaturperiode wird von Gründer nur mit der Schulnote vier bewertet – das ergab eine Umfrage, die der Digitalverband Bitkom unter 252 Gründern von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland durchgeführt hat. Die vollständigen Ergebnisse …können hier nachgelesen werden, eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse liefert Ihnen der KVD:

  • Ganz oben auf der Wunschliste von Start-up-Gründern steht mit 72 Prozent der Bürokratiebau, dicht gefolgt von der Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen (63 Prozent);
  • Ungefähr die Hälfte der Gründer wünscht sich eine Ausweitung von Förderprogrammen sowie einen schnelleren und flächendeckenden Breitbandaufbau;
  • Auch die Förderung von Kooperationen mit etablierten Unternehmen (46 Prozent), die Erleichterung der Beschäftigung von ausländischen IT-Spezialisten (43 Prozent) sowie finanzielle Anreize für Wagniskapitalgeber (41 Prozent) gehören zu den am häufigsten genannten Forderungen;
  • 90 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Politik die Bedingungen für Start-ups in Deutschland verbessern könne – aber 84 Prozent beklagen, dass der Politik das Verständnis für Start-ups fehle;
  • Trotzdem geben 54 Prozent der befragten Gründern an, dass es ihrem Start-up deutlich besser gehe als vor zwei Jahren.

Gelungener Service sieht anders aus. Was denken Sie: Mit welchen Angeboten und Ideen könnten Politik und etablierte Unternehmen die Start-up-Szene in Deutschland bereichern?

Kommentar verfassen