Investitionen in Start-ups auf Rekordniveau

Im Jahr 2017 konnten deutsche Start-ups Rekordsummen einwerben: Der Gesamtwert der Investitionen stieg von 2,3 auf 4,3 Milliarden Euro – und damit um stolze 88 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Start-up-Barometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, das halbjährlich veröffentlicht wird. Sämtliche Ergebnisse können Sie hier kostenlos herunterladen, eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse liefert Ihnen der KVD:

  • Berlin konnte seinen Titel als Start-up-Hauptstadt Deutschlands verteidigen: 208 Unternehmen erhielten hier insgesamt knapp 3 Milliarden Euro
  • Das meiste Geld (1,8 Milliarden Euro) floss in E-Commerce-Unternehmen, aber auch bei den FinTech-Unternehmen (541 Millionen Euro) und im Bereich Health (522 Millionen Euro) war ein starker Anstieg zu verzeichnen
  • Die beiden größten Finanzspritzen gingen an den Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero: Im Mai stieg der südafrikanische Investor Naspers mit 387 Millionen Euro ein, der Börsengang im Juni brachte weitere 989 Millionen Euro (wovon 423 Millionen Euro an das Unternehmen flossen)
  • Neben zahlreichen eindrucksvollen Mega-Deals gab es aber auch 64 Finanzierungsrunden zwischen fünf und zehn Millionen Euro und 54 Runden zwischen zehn und 50 Millionen Euro
  • In deutschen Konzernen ist die Bereitschaft, mit innovativen Start-ups zusammenzuarbeiten oder sie ganz zu übernehmen, kräftig gestiegen. So soll der digitale Wandel im eigenen Haus vorangetrieben werden.

Ein interessantes Modell auf für den Service? Was denken Sie?