Industriestandort Deutschland nach wie vor weit vorn

In Sachen Standortqualität haben die etablierten Volkswirtschaften nach wie vor die Nase vorn – aber die Schwellenländer holen rasant auf. Das zeigt der Standortindex der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft. Im Fokus stehen dabei die für Industrieunternehmen entscheidenden Standortqualitäten in den Bereichen Staat, Wissen, Infrastruktur, Ressourcen, Kosten und Markt. Die komplette Studie können Sie hier kostenlos herunterladen, eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse liefert Ihnen der KVD:

  • Im untersuchten Jahr 2015 belegt Deutschland den dritten Platz hinter der Schweiz und den USA. Besondere Stärke zeigt Deutschland in den Bereichen Wissen, Staat und Infrastruktur.
  • Unter den Top 10 sind sieben europäische Staaten, Japan schaffte es als einziges asiatisches Land in die Spitzengruppe.
  • Mit Brasilien, Ecuador und Argentinien liegen drei südamerikanische Länder auf den letzten Plätzen.
  • Wirft man einen Blick auf das Dynamikranking (die Entwicklung in den Jahren 2000 bis 2015), zeigt sich ein anderes Ergebnis: Hier erreichen die Schwellenländer im Schnitt 106 von 200 möglichen Punkten, die Industriestaaten lediglich 94.
  • Am besten entwickelt hat sich China (127 Punkte), gefolgt von Rumänien (126) und Kolumbien (121 Punkte).
  • Die Bundesrepublik erreicht im Dynamikranking immerhin Rang 19, Großbritannien und die USA verlieren hier an Boden.