VDMA-Leitfaden: So gelingt die Verbindung von Lean und Industrie 4.0

Wie lässt Lean Management sich mit den neuen Möglichkeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 verbinden? Der VDMA ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat einen Leitfaden herausgebracht, der sich als Hilfsmittel zur Zusammenführung von Lean und Industrie 4.0 versteht. Hier kann er kostenlos heruntergeladen werden, die wichtigsten Aspekte fasst der KVD für Sie zusammen:

  • Lean und Industrie 4.0 haben Gemeinsamkeiten in den Zielen, unterscheiden sich aber in den Ansätzen.
  • Digitalisierung im Einklang mit Lean sollte jeden Schritt des Kreislaufs aus Stabilisierung, Standardisierung, dem Erkennen von Abweichungen und der mitarbeitergetriebenen Problemlösung unterstützen – darf ihn aber nicht durchbrechen.
  • Der gezielte Einsatz digitaler Lösungen ermöglicht die Ausweitung aktueller Grenzen des Lean-Ansatzes. So lassen sich beispielsweise im Projektgeschäft des Maschinen- und Anlagenbaus Standardarbeiten ausweiten, Abweichungen leichter erkennen und somit Probleme schneller lösen.
  • Damit Lean und Digitalisierung ihr volles Potenzial entfalten können, wird im Leitfaden der Information an sich, welche während des Wertschöpfungsprozesses anfällt, ein eigener Wert beigemessen. Der zielgerichtete Umgang mit diesen Informationen kann Verschwendung verringern, zur Problemlösung beitragen, den Produktfluss verbessern oder zur Erweiterung des Leistungsangebotes führen.
  • Der Lean-Gedanke wird über die Produktion hinaus auf den kompletten Auftragsabwicklungsprozess übertragen, da große Zeitanteile in vor- und nachgelagerten Prozessen verloren gehen. Auch die Verschwendung von Informationen geschieht oft hier.

Anhand von vier Best-Practice-Beispielen aus dem Maschinen- und Anlagenbau wird die gelungene Verbindung von Lean und Industrie 4.0 konkretisiert – können Sie möglicherweise eigene Beispiele ergänzen?