Wie begegnen KMU dem demografischen Wandel?

Dieser Frage ist das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) auf den Grund gegangen. Im Herbst / Winter 2017 / 2018 wurden hierzu rund 800 Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen und Regionen Deutschlands befragt, abgedeckt wurde der Zeitraum 2007 bis 2017. Die kompletten Studienergebnisse können hier heruntergeladen werden, eine Zusammenfassung der Ergebnisse liefert Ihnen der KVD:

  • Der Informationsstand kleiner und mittlerer Unternehmen zum demografischen Wandel hat sich in den letzten zehn Jahren verbessert und dem von Großunternehmen angepasst.
  • Mehr als jedes zweite Unternehmen hat seine Absatzstrategie an die Bedürfnisse älterer Kunden angepasst.
  • Die Verknappung des Arbeitskräfteangebotes hat zu einer verstärkten Wertschätzung älterer Arbeitnehmer und verbesserten Angeboten im Bereich Arbeitszeitgestaltung und Gesundheitsförderung geführt.
  • Jedes dritte Unternehmen – und damit doppelt so viele wie 2007 – bietet Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Mitarbeiter an.
  • Die befragten KMU setzen vermehrt auf Frauen, Ältere und Zuwanderer, benötigen bei der Rekrutierung aus dem Ausland jedoch meist externe Unterstützung.
  • Das dynamische Zusammenspiel von Digitalisierung, Internationalisierung, Zuwandern und regionalen Entwicklungen erschwert die langfristige Planung. Die Analyse der Arbeitsmarktlage und Anpassung der Personalpolitik bleiben eine ständige Herausforderung.