Digitalisierung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Jahr für Jahr fragt der D21-Digital-Index den Digitalisierungsgrad der deutschen Gesellschaft ab. Für die aktuelle Ausgabe der Studie wurden knapp 20.500 Bundesbürger ab 14 Jahren inklusive der Offliner befragt – damit bildet der D21-Digital-Index die gesamte deutsche Wohnbevölkerung ab. Die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden, eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse liefert Ihnen der KVD:

  • Der Digitalisierungsgrad ist auf 55 von 100 möglichen Punkten gestiegen
  • 84 Prozent der deutschen Bevölkerung sind online – das ist ein Anstieg um drei Prozentpunkte. Die größten Zuwächse gab es bei den Über-60-Jährigen.
  • Bei den verschiedenen Nutzertypen liegen die Digital Mithaltenden mit 42 Prozent vorne, dicht gefolgt von den Digitalen Vorreitern (37 Prozent). Zu den Digital Abseitsstehenden gehörten nur 21 Prozent der Deutschen.
  • WhatsApp ist das am weitesten verbreitete soziale Medium. Sogar bei den Über-65-Jährigen nutzt es jeder Fünfte.
  • Jüngere Generationen, höher Bebildete, Schreibtischtätige und Großstädter haben einen höheren Digitalisierungsgrad.
  • Digitale Kompetenzen werden in 58 Prozent der Fälle durch Ausprobieren erworben. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) bildet sich digital gar nicht fort.
  • Knapp die Hälfte der Berufstätigen erwartet durch die Digitalisierung spürbare Veränderungen für ihren Beruf. 38 Prozent sehen darin eine Chance, 41 Prozent fühlen sich einem ständigen Lern- und Anpassungsdruck ausgesetzt.
  • Nur 16 Prozent arbeiten gelegentlich orts- und zeitunabhängig – obwohl flexibles Arbeiten für die Hälfte der Berufstätigen eine Steigerung ihrer Lebensqualität bedeutet.
  • Erfahrungen mit Smart-Home- oder E-Health-Anwendungen sind bisher kaum vorhanden – am ehesten noch mit digitalen Gesundheitsanwendungen (12 Prozent). Jeder Dritte kann sich jedoch vorstellen, Haushaltsroboter, Überwachungskameras und Co. einzusetzen, jeder Vierte den Einsatz von Telemedizin.