Sehen, hören, fühlen, riechen: So wirkt sich sensorisches Marketing aus

Welche sensorischen Elemente beeinflussen Einstellung und Verhalten von Kunden beim Einkauf am meisten? Die Agentur Mood Media wollte es wissen und beauftragte das Marktforschungsunternehmen Walnut Unlimited mit der Befragung von mehr als 10.000 Konsumenten auf der ganzen Welt. Die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden – eine Übersicht über die wichtigsten Ergebnisse finden Sie im Folgenden:

  • Für 78 Prozent der Befragten ist die Ladenatmosphäre das entscheidende Argument für den Offline-Einkauf (gegenüber dem Online-Shopping). 90 Prozent kommen wieder, wenn Musik, Visuals und Duft einen angenehmen Eindruck hinterlassen, 75 Prozent bleiben länger.
  • Produkte oder Dienstleistungen berühren und ausprobieren zu dürfen, erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit am meisten (56 Prozent Nennungen).
  • 58 Prozent der Verbraucher geben an, dass ansprechende Video-Inhalte am Point of Sale einen positiven Einfluss auf ihr Kaufverhalten haben.
  • Für 85 Prozent ist Musik der wichtigste Faktor zum Heben der Stimmung in einem Ladenlokal. Ist die Musik unerfreulich, unpassend oder zu laut, verlassen 57 Prozent den Laden wieder.
  • 81 der Befragten lassen sich vom Instore-Düften positiv beeinflussen. 33 Prozent haben schon einmal einen Laden aufgrund eines unangenehmen Duftes verlassen. (In Deutschland sind es sogar 49 Prozent.)
  • Am empfänglichsten für sensorische Marketingelemente sind Vertreter der Generation Z (zwischen 1997 und 2012 geboren).